Dirty Debüt | S1-The Team

Sandra Umathum ist Theaterwissenschaftlerin und Dramaturgin. Sie ist Autorin von "Kunst als Aufführungserfahrung", einem Buch über intersubjektive Erfahrungen in der Ausstellungskunst (2011) und Herausgeberin u.a. von „Disabled Theater“ (mit Benjamin Wihstutz; 2015) und „Postdramaturgien“ (mit Jan Deck; 2019). In ihrer Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit Theorie und Praxis der Performance und des Gegenwartstheaters, mit den Relationen von Theater, Performance und Bildender Kunst seit den 1950er Jahren, mit Performance und/als Dokumentation und mit zeitgenössischen Ansätzen sowie Perspektiven der Dramaturgie.

Björn Pätz wurde in Frank­furt am Main geboren und wuchs am Bodensee auf. In Berlin assistierte er bei freien Projekten und arbeitete als Altenpfleger. Er absolvierte das Studium der Theaterwissen­schaft und Neueren deutschen Literatur an der Freien Universität Berlin. Ab 2003 war er für die Internationalen Filmfestspiele Berlin im Bereich Presse tätig u.a. für die Leitung der Presseabteilung des „Queer Film Awards“ der Berlinale. Seit 2004 koordiniert er die Presse- und Öffentlichkeits­arbeit für zahlreiche freie Projekte (aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT) und Festivals (Tanznacht Berlin, Monologfestival, Theaterfest Diyalog). Ab 2006 folgen auch Produktionsleitungen für Künstler*innen wie TWO FISH, apparatus, Jeremy Wade, Martin Clausen und Kollegen, LUNATIKS, Angela Schubot und Jared Gradinger, Ariel Efraim Ashbel and friends, Santiago Blaum, Jochen Roller u.a. am HAU Hebbel am Ufer, Sophiensæle, im Gefängnis und diversen für Theater ungewöhnlichen Orten. Im April 2010 gemeinsame Gründung mit Björn Frers von björn & björn, einer Agentur für Presse, Produktion und Dramaturgie. Unter dem Label björn & björn vertreten und begleiten Björn Pätz, Björn Frers und Joseph Wegmann, darstellende Künstler*innen und ihre Arbeiten aus Tanz, Schauspiel, Musiktheater und Performance-Art.

Joshua Wicke hat Philosophie, Volks­wirt­schafts­lehre und Drama­turgie in Berlin und Potsdam studiert. Als freier Dramaturg begleitete er unter anderem Arbeiten an den Sophiensælen, Hebbel am Ufer und in der Vierten Welt. Zuletzt arbeitete er mit Anita Vulesica, Martin Laberenz und Max Linz. 2017 kuratierte er die experimentelle Diskursreihe „Das ABC der Krise“ in der Galerie Sprechsaal (Gäste u.a.: Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Margarita Tsomou, Klaus Theweleit, Christoph Menke). Das HörspielFunkstille, das er mit Anna Zett für den Deutschlandfunk entwickelt und realisiert hat, war auf der Shortlist des Prix Marulic. Mit der Gruppe roda/born war er Stipendiat der Campustriennale der Ruhrtrienale. In der vergangenen Spielzeit war er Dramaturgieassistent am Deutschen Theater Berlin.

Maxi Wallenhorst geboren 1993. Studium der Kulturwissenschaft und Angewandten Theaterwissenschaft. 2010 und 2012 ausgewählt zum Treffen junger Autoren. Edit Essay-Preis 2016. Arbeit an Auto-Essays und schwacher Performance. Veröffentlichungen z.B. für Edit – Papier für neue Texte, den Merkur und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Außerdem erweiterte organisatorische Tätigkeit für das CHANGE Netzwerk und die Online-Galerie warehouse, wo über den Sommer 2017 die Serie „Sexting, Season 2“ erschien, eine Anthologie zur Verschränkung von Körper, Text und Medium.

Diethild Meier is a dancer, filmmaker and photographer living in Berlin. She graduated from the Fachhochschule Dortmund in 2008 in photography and worked for several years as a photographer, documentary film director, script writer and editor in Barcelona. From 2011 to July 2015, she studied dance, choreography and context at the Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (HZT) and takes part in various productions in the free dance and performance scene in Berlin, Dresden, Braunschweig and Lisbon. Since 2015, she worked as a dancer and creative interpreter with Lina Gómez (Träumerei des Verschwindens, 2015, STAUB, 2016, Chao Vazado, 2017 and A PASSO DU MULO [MULE’S PACE], 2018) and worked on pieces by Isabelle Schad, Anna Aristarkhova, Zufit Simon and Anna Till. She developed her own choreographic work and artistic research in collaboration with Julek Kreutzer (Who’s That Girl, 2013, Nobody’s Dance, 2014) and with Jasminka Stenz (Schrittstück#1, 2014). Since the beginning of 2017, she worked in collaboration with Ana Trincao on the project Unbearable Eloquence (performed at Theatro Rua das Gaivotas, Lisbon in April 2017 and at the Uferstudios für Zeitgenössischen Tanz Berlin as part of SodaWorks! in December 2017). Her current project OPEN END is supported by the Einstiegsförderung 2018, Tanzfabrik Berlin, Kulturhaus Stenkrossen (Sweden) and the Inter Arts Center Lund (Sweden).
In addition to working as a dance maker, she documents contemporary dance in Berlin for the the past 7 years through photography and video.
diethildmeier.de

Anna Agliardi is an Italian photographer based in Berlin. Her interest in photography began when her father took her to the meetings of a photography association when she was four years old. She attended an arts highschool where her interest in art flourished and started to experiment with cameras and graphics for the first time. In 2012, she graduated from the photograpphy program at L.A.B.A. Academy of Fine Arts in Brescia and in 2013, she majored in scenic photography at the Accademia Teatro alla Scala in Milan, ultimately leading to the synthesis of her three main interests: theatre, dance and photography.
She moved to Berlin in 2014, where she began to collaborate with several important theatres, trade magazines and newspapers.

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